Winter Blues - Und jetzt?

Winter Blues – Tipps & Tricks

 

Müde, hungrig und einfach nicht so gut gelaunt – So geht es vielen in den Wintermonaten. Die Ursache für diese „Winterdepression“ ist sehr häufig der Lichtmangel. Die Tage sind kurz und die Intensität der Sonne ist schwach. Aus diesem Grund trifft weniger Licht auf die Netzhaut und das beeinflusst den Hormonhaushalt im Gehirn. Die Serotonin-Produktion wird nämlich durch Sonnenlicht angeregt und dieses Hormon wird bekanntlich auch „Muntermacher-Hormon“ genannt. Es ist also kein Wunder, dass viele von uns das Bedürfnis nach mehr Schlaf und Ruhe verspüren.

Wichtig: Bei solchen saisonalen Verstimmungen handelt es sich nicht um eine Depression, sondern um eine „normale“ Reaktion des Körpers. Die Symptome und auch Behandlungen sind unterschiedlich. Bei einer Depression muss in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, wohingegen beim Winter-Blues einige kleine Maßnahmen und spätestens der Frühlingsbeginn Besserung bringen.

 

Das kann helfen

 

Natürlich gibt es keine allgemeine Medizin, aber folgende Tricks solltet ihr als „Betroffene“ auf jeden Fall ausprobieren:


1.Vitamin D Tropfen & Johanniskraut-Tee

Diese pflanzlichen Produkte wirken den Ursachen des Winter Blues natürlich entgegen. Vitamin D wird normalerweise bei der Berührung von Sonnenlicht mit der Haut gebildet und gilt als Stärkung für das Immunsystem. Dem Johanniskraut wird eine heilende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Wie sagt man so schön: Schaden kanns auf jeden Fall nicht!

 2. Licht-Therapie

Sollte der Winter Blues etwas stärker ausgeprägt sein, versucht es mit einer Lichttherapie. Das kann man entweder beim Arzt oder auch mit einer eigenen Lampe zu Hause machen. Laut Erfahrungsbericht spürt man mit einer Stunde Licht-Therapie am Tag bereits eine enorme Verbesserung. Die Therapie bewirkt, dass das Gleichgewicht zwischen Serotonin und Melatonin (Schlafhormon) im Körper wiederhergestellt wird.

 3. Ganz viel frische Luft, Sport und Ernährung

Bewegung an der Natur stärkt das Immunsystem enorm und generell wird durch sportliche Aktivität die Produktion von Glückshormonen im Körper gefördert. Manchmal muss man im Winter seinen inneren Schweinehund besonders überwinden, aber es zahlt sich aus. Ein schöner Spaziergang (z.B. in Maria Plain bei Salzburg), eine Skitour, Eislaufen, Rodeln oder eine Schneeschuhwanderung machen nicht nur Spaß, sondern füllen auch den Lichtspeicher im Körper wieder auf.
Zu dieser Jahreszeit sind auch Heißhungerattacken keine Seltenheit bei vielen Betroffenen. Am Besten geht man diesen aber mit dem Verzehr von viel Obst, Gemüse und energiebringenden Lebensmitteln anstelle von Fast Food und Süßigkeiten nach.

 4. Und im Zweifelsfall: Ab in den Süden

Im „Notfall“ kann natürlich ein schöner Urlaub in der kalten Jahreszeit besonders gut gegen den Winter Blues helfen. Ihr habt also ein gutes Argument für einen baldigen Flug in die Karibik.

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